Sep 10

Nach Berichten in den Medien, ist die Deutsche Telekom AG ab April angehalten, ihren Konkurrenten ein DSL-Vorleistungsprodukt ohne den üblichen Telefonanschluss anzubieten. Dazu wurde sie von der Bundesnetzagentur mit einem Beschluss verpflichtet. Die Mitbewerber können dann DSL-Tarife anbieten, für die kein zusätzlicher Telefonanschluss nötig ist. Kunden, die diese entbündelten DSL-Angebote nutzen, könnten bspw. mit Voice-over-IP telefonieren.

Bye bye Festnetzanschluss!
Call & Surf Basic
Besonders für Anbieter, die keine eigenen DSL-Netze besitzen, ist dieser Bitstromzugang ansprechend. Zurzeit bieten Unternehmen wie 1&1 oder freenet die entbündelten DSL-Pakete über andere Anbieter an. Ab 2008 könnten sie so auch in Regionen aktiv werden, wo diese noch keine eigenen Leitungen haben, sondern nur die Telekom. Eine grundlegende Frage ist, wie hoch die Mietpreise für diese neue Möglichkeit sein werden. Die Bundesnetzagentur hat diese noch nicht ermittelt. Ebenso besteht noch kein Konsens zwischen der Deutschen Telekom Ag und der Bundesnetzagentur über die Konditionen für den Zugang. Ein Angebot der Telekom wurde von der Bundesnetzagentur zurückgewiesen. Es muss nun überarbeitet werden.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, erklärte gestern in Bonn, dass sich die Preise für dieses neue Vorleistungsprodukt der Deutschen Telekom AG an den Entgelten orientieren solle, die die Konkurrenz für ihre Leitungen erhebt


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